Ecstasy MDMA
Seit den späten Achtzigern und frühen Neunzigern wurde dieses Rauschmittel durch die Techno- und Clubszene bekannt und ist weit verbreitet

Methylendioxyamphetamin
Andere Namen
- E, XTC, Teile, Molly, Emma, Pillen
Wirkstoff(e)
- Methylsafrylamin C11H15NO2
Wirkung
- Euphorisch, empathogen (soziale Nähe suchend) und entaktogen (eigene Gefühle verstärkend), „Tanzwut“
Wirkungsweise
- Steigerung der Serotonin- und Dopaminausschüttung, Steigerung der Atemfrequenz (Tachypnoe), Mydriasis (geweitete Pupillen)
Konsumform
- Als Pillen, Kapseln oder Kristalle oral
Symptome
- Bewegungsdrang, Ausgelassenheit, Tachykardie, arterielle Hypertonie, erhöhte Körpertemperatur
Gefahren
- Panikattacken, Intoxikation (besonders mit Beimengungen, z.B. Fentanyl), vermindertes Erkennen bedrohlicher Gesichtsausdrücke beim Gegenüber
Gegenmittel
- Diazepam/Valium, leichte Betablockergabe durch den Arzt, ansonsten viel Flüssigkeit zuführen und Ruhezone benutzen
Die meisten Konsumenten erfahren nach dem Trip ein sogenanntes Come-Down (auch als „Feierdepris“ bekannt), das mehrere Tage anhalten kann. Immer stärkerer Beliebtheit erfreut sich in der Partyszene der Konsum von reinem MDMA in kristalliner Form (Szenenamen u. a. M oder Emma, pures MD, früher auch Cadillac). MDMA-Kristalle werden oft mit angefeuchtetem Finger „gedippt“ oder in Getränken aufgelöst und getrunken.