Einige Anmerkungen, Überlegungen und Vorschläge bzw. Forderungen für eine realitätsbezogene sog. "Drogenpolitik", also den Umgang mit Rauschmitteln, aber auch nicht stoffgebundenen Störungen.
Als ein Mediziner zum BDB berufen wurde, freuten sich alle. Ach, wie dumm wir doch waren, zu glauben, in der CDU würde sich so etwas wie Vernunft durchsetzen. Haha! Ein erneutes Interview mit dem Bundesprohibitor beweist mal wieder, wie menschenfeindlich Politik sein kann.
Ja, es ist mal wieder soweit: Bullshitbingo in der Prohibitionsklause bei nem guten Schoppen Grauburgunder. Oder? Da macht das Hetzen gegen Cannabisnutzer doch so richtig Spaß. Heute erklärt uns Robin in der "Schwäbischen", dass "die Zahlen auf dem Tisch liegen" und er meint damit nicht Öchsle.
Alle reden davon, dass Rauschmittel grundsätzlich verboten sein sollten. Trotzdem werden immer mehr (besonders illegale) Substanzen konsumiert. Kann das jemand erklären?
Die Rauschgifthändler haben sogar schon eigene Fernsehserien, in denen das kriminelle Geschäft romantisiert wird. Die Prohibitionsfetischisten in der Tradition des Harry Anslinger greifen diese Narrative auf und versuchen, sie aus dem Reich der Fiktion in die "gefühlte Realität" zu zerren, um ihre kruden Forderungen nach weiterer Prohibition zu dramatisieren. Ist das nach einhundert Jahren eigentlich noch zeitgemäß?
Diese kleine Gebrauchsdefinition für Bezeichnungen i.R.d. Drogenpolitik soll Anregungen geben dafür, wie verschiedene Begriffe zu interpretieren sind. Die Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder medizinische Richtigkeit, sie soll als Orientierungshilfe in der akzeptierenden und präventiven sowie akuten Beratung bzw. in Publikationen dienen. Die Sortierung erfolgt alphabetisch.
Neuerdings fühlt sich ja jede/r, die/der beruflich "irgendwas mit Politik" macht, berufen, sich zur sogenannten "Cannabislegalisierung" zu äußern. CDU Abgeordneter fordert "Rolle rückwärts". Muss das wirklich sein? Es nervt.
Die Ampelkoalition wollte mit dem KCanG eine Möglichkeit schaffen, Cannabiskonsumenten zu entkriminalisieren. Die unionsgeführte (?) Koalition dagegen versucht alles, um den Schwarzmarkt der organisierten Kriminalität zu schützen. Gedanken dazu. (viel Text, aber lohnt sich!)
Diese, von us-amerikanischen Fachleuten auch als "Reefer Madness" bezeichnete, vollkommen konsumunabhängige Erkrankung tritt besonders häufig bei Hopfen- und Destillatkonsumenten auf und führt zu realitätsfernen Postulatsymptomen. Ärzte sind besorgt.
Dieser Artikel befasst sich mit Erhebungen zum Thema Cannabis & Gesundheit, Kinder- & Jugendschutz, sowie Konsum & KCang. Er wird laufend ergänzt.
Die CDU/CSU/SPD Koalition hat mit Innenminister und BDB und BKA usw. das sog. "Bundeslagebild Rauschgiftkriminalität" vorgestellt. Weder der Bericht, noch die Aufführung vor der Presse machen auch nur ansatzweise Sinn. Es sei denn, da steckt Kalkül dahinter.