Interviews zum CanG

Unsere Redaktion hat Fragen. Zum KCanG, zum Thema Cannabis, Legalisierung, Harm Reduction und so weiter. Diese Fragen haben wir Politikern, Nutzern und Patienten gestellt. Die Antworten findest du in den Artikeln dieser Kategorie. Hier ist die Liste derer, die NICHT geantwortet haben, denn keine Antwort ist auch eine Antwort. Oder?

interviews zum KCanG & MedCanG

Ja, vielen Menschen ist es wichtig, zu erfahren, wie es mit dem CanG weitergeht. Die Regierung wird nicht müde, die mühsam errungenen Verbesserungen für Nutzer und Patienten wieder zunichte zu machen. Man möchte die Vormachtstellung des Zell- und Nervengiftes Alkohol, an dem viele so prächtig verdienen, nicht gefährden. Was denken die Menschen darüber? Diese Fragen haben wir verschiedenen Menschen gestellt: Legalizern, Prohibitoren, Rauschmittelnutzern, ehemaligen Dealern, Polizisten, Suchtberatern, Arzneiherstellern, Growern, nach und nach fragen wir uns durch die Meinungslandschaft. Nicht jeder, den wir gefragt haben, hielt es für nötig, uns zu antworten. Die meisten Adressaten beriefen sich auf "Kapazitätsengpässe" oder "Zuständigkeiten", dabei wurde explizit nach der PERSÖNLICHEN MEINUNG gefragt. Aber diese ist wohl heutzutage ein rares Gut. Selbst Herr Lauterbach will offenbar von der Sache nichts mehr wissen. Es kann sich anhand dieser Liste gern jeder selbst ein Bild davon machen, wie viel Wert die Gefragten auf Nutzer von Rauschmitteln legen. Das hilft vielleicht bei der nächsten Wahlentscheidung. Hier also nun die Liste der Verweigerer.

Absagen per Email

  • Simone Borchardt CDU/CSU
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    21.12.2025 Absage am 23.12.2014 durch Referentin:
    "... Leider kann ich Ihnen eine Teilnahme Frau Borchardts an Ihrem Interview nicht zusagen. Wir bitten um Ihr Verständnis und bedanken uns für Ihr Interesse."
    Schon klar. "Lass uns in Ruhe."

 

  • Prof. Dr. Hendrik Streeck CDU BDB
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    21.12.2025 Absage am 29.12.2025 durch Arbeitsstab
    "...  Ich muss Sie um Verständnis bitten, dass Herr Streeck den von Ihnen übersandten Fragenkatalog leider nicht beantworten kann."
    Wenigstens einmal ist die CDU ehrlich...

 

  • Dr. Kirsten Kappert-Gonther GRÜNE
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    21.12.2025 - Absage 06.01.2025 durch Wahlkreisbüro
    "... Seit dieser Legislaturperiode ist meine Kollegin Frau Heitmann für das Thema Rauschmittel zuständig."
    DAS war nicht die Frage. Es ging um die Entstehung des KCanG.

 

  • Sarah Wagenknecht BSW
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    27.12.2025 - Absage am 29.12.2025 durch Büro Sarah Wagenknecht
    "...  Bitte haben Sie Verständnis, dass Frau Wagenknecht zeitbedingt nicht für ein Interview zur Verfügung stehen kann"
    Natürlich nicht. Die hat jetzt andere Probleme.

 

  • Karl Lauterbach SPD
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    26.12.2025 - Absage 13.01.2026 durch "Team Abgeordnetenbüro", Verweis auf BMG
    "...  Aus Gründen der Zuständigkeit können wir Ihrer Bitte bedauerlicherweise nicht entsprechen."
    Herr Lauterbach ist nicht für seine persönliche Meinung zuständig? Hm. Muss man wohl so hinnehmen.

 

  • Georg Wurth DHV
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    28.12.2025 - Absage am 13.01.2026 Durch Christian M.
    " ... leider muss ich aus Kapazitätsgründen absagen! Wir [...] können derzeit nicht allen Anfragen nach kommen... "
    Diese Absage hat uns hier doch ziemlich enttäuscht. Schade drum.

 

  • Fa. DEMECAN
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    30.01.2026 Absage am 02.02.2026 durch Mitarbeiterin
    "... Nach interner Abstimmung müssen wir Ihnen jedoch mitteilen, dass die Geschäftsführung [...]  nicht für die Teilnahme an externen Interviewformaten zur Verfügung steht."
    Sehr schade, zumal wir explizit nach der Geschäftsverbindung zu den "Mariana CSC" Betreibern gefragt hatten.

Keinerlei Rückmeldung

Stand: 13.01.2026: Carmen Wegge (SPD), Kristine Lüdtke (FDP), Rainer Wendt (DPolG; @DPolGHH hat uns jetzt bei X blockiert.), Nina Warken (BMG), Alice Weidel (AfD)

Uns ist natürlich klar, dass wir nur eine kleine, unbedeutende Website sind und dass die Gefragten nur bedingt Interesse daran haben, sich zum Thema zu äußern. Aber das könnte sich ja vielleicht eines Tages ändern, zumindest Ersteres. Dass wir nur gelangweilte Absagen von inkompetenten Büroangestellten bekommen, ist ein deutliches Zeichen. Der Politik ist es schlichtweg egal, ob die Bedürfnisse von Konsumenten gehört werden. Überall werden die Gelder für Beratungsangebote eingedampft (auch bei uns ist zum Jahresende Schluss). Das CanG war ein Punkt auf dem alten Koalitionsvertrag, der abgearbeitet werden musste, entsprechend ist auch die Qualität des abgelieferten Gesetzes zu bewerten. Selbst der einst Verantwortliche hat dazu keine Meinung mehr, er x-twittert lieber über Außen- und Geopolitik, das bringt mehr Likes. Aber dieser Artikel bleibt verfügbar als ein Mahnmal der Ignoranz.


Diese Liste wird ständig aktualisiert.

Die Liste derer, die zum Thema etwas zu sagen haben, findest du [HIER]