Seit dem berühmten "Bicycle Day" (4-19) ist LSD als hochwirksames Halluzinogen bekannt und in Turnerkreisen beliebt. Oft werden andere Substanzen als LSD gelabelt.
psychedelisch und euphorisch, zu Beginn leichtes Frösteln, dann treten Änderungen der Sinneswahrnehmungen auf, meist Pseudohalluzinationen visueller und akustischer Natur, bis hin zu Koppelungen von Sinneseindrücken (Synästhesien, z.B. „Töne sehen“)
Wirkungsweise
Bildung einer Modellpsychose (bewusste Wahrnehmungsveränderung)
erzeugt kein Suchtverhalten
Kreuztoleranz mit ähnlichen Wirkstoffen (Psilocybin, Psilocin, Meskalin) mit Wirkungsdämpfung
Verhältnis Wirkdosis zu letaler Dosis 1:1000
Konsumform
Orale Einnahme (Löschblätter, Zuckerwürfel)
Symptome
Albernheit, ausgelassene Heiterkeit oder stille Verwunderung, beinahe kindliche Neugier in Bezug auf ansonsten normale Umstände, starkes In-sich-gehen und tiefes Erleben der Gefühlsebene, mitunter synchrone Halluzinationen in gemeinsamen Settings
Gefahren
Angstepisoden und Paranoia („Horrortrip“), Psychosen, Anhalten der Halluzinationen, Körperliche Schäden treten so gut wie gar nicht auf
Gegenmittel
Diazepam zur Beruhigung, Änderung des Settings, beruhigende Gespräche